Nach einer Tragezeit von ca. 62 Tagen werden die Welpen geboren. Die Mutter handelt rein instinktiv und durchtrennt die Nabelschnur und regt durch Lecken des Welpen dessen Kreislauf und dann auch das Entleeren von Darm und Blase an.

 

Die ersten zwei Wochen sind geprägt von Säugen und Schlafen. Am Ende der zweiten Woche öffnen sich Augen und Ohren und es kommt Bewegung in die Wurfkiste. In der dritten Woche erkunden die Welpen bereits neugierig die Welt außerhalb der Wurfkiste.

 

Ab etwa drei Wochen gibt es neben der Muttermilch auch schon feste Welpenkost mit der die Kleinen relativ schnell etwas anfangen können.

Während sich bisher die Arbeit des Züchters auf das Reinigen der Wurfkiste beschränkte, werden die Aufgaben nun umfangreicher und vielfältiger.

Die Welpen werden zusehends agiler und es kommt bereits zu spielerischen Auseinandersetzungen. Sie befinden sich jetzt tagsüber draußen im Welpengehege im Garten und können ihre Kräfte mit Spielzeug und auf verschiedenen Untergründen Motorik und Gleichgewichtssinn ausbilden, da sie noch angstfrei sind und mutig jegliche Änderung ihres Spielbereiches erkunden.

Bereits mit Beginn der Prägephase in der vierten Woche haben die Welpen viel Kinderkontakt durch unsere Enkel. Sie haben weiterhin ausgiebigen Umgang mit Menschen jeden Alters durch unsere große, hundeinteressierte Familie.

Aus diesem Grunde ist ab der dritten Woche auch häufiger Besuch der zukünftigen Besitzer ausdrücklich erwünscht.

Nach Vollendung der achten Woche können die Kleinen dann abgegeben werden, um sich noch in der Prägephase an ihre neue Familie und Umgebung zu gewöhnen. Sie sind viermal entwurmt, gechipt und haben neben einer VDH-Ahnentafel auch eine Grundimmunisierung durch die tierärztliche Impfung erhalten.